Drohnenverordnung in Frankreich 2025: Vollständiger Leitfaden

Drohnenverordnung in Frankreich 2025: Vollständiger Leitfaden

09/15/2025 16:49:59 Unser Blog

Der Einsatz von Drohnen nimmt in Frankreich zu, sowohl für den Freizeitbereich als auch für professionelle Anwendungen. Aber Vorsicht: Die Drohnenregulierung ist streng und entwickelt sich regelmäßig weiter. Im Jahr 2025 basiert sie auf den europäischen Verordnungen (EU 2019/947 und 2019/945) sowie auf den nationalen Vorschriften, die von der DGAC festgelegt wurden.

Hier finden Sie einen klaren und aktuellen Leitfaden, um die Drohnenvorschriften in Frankreich zu verstehen – egal ob Sie Anfänger, Hobby-Pilot oder professioneller Fernpilot sind.

 

1. Drohnenregulierung in Frankreich: rechtliche Grundlagen

  • Verordnung (EU) 2019/947: Betrieb von Drohnen in der EU (EASA)

  • Verordnung (EU) 2019/945: technische Anforderungen (Klassen C0 bis C4).

  • Erlass vom 3. Dezember 2020: spezifische französische Regeln.

  • DGAC / AlphaTango: obligatorische Registrierung → offizielle Website

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2. Gemeinsame Regeln für alle Drohnen

  • Maximale Flughöhe: 120 m.

  • Sichtflug (VLOS) ist vorgeschrieben.

  • Kein Überflug von Menschenmengen.

  • Beachtung von Flugverbotszonen: Flughäfen, Kernkraftwerke, Militärbasen (siehe Geoportail Drones).

  • Mindestalter: 14 Jahre für Drohnen >250 g.

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3. Drohnenregulierung für den Freizeitgebrauch

Privatpersonen nutzen Drohnen für Fotos, Videos oder einfach zum Spaß am Fliegen.

Registrierung und Schulung

  • Registrierung auf AlphaTango erforderlich, sobald die Drohne mehr als 250 g wiegt oder eine Kamera besitzt.

  • Online-Training A1/A3 obligatorisch, wenn >250 g.

Anwendbare Kategorien

  • A1: Drohnen <250 g (z. B. DJI Mini 4 Pro), erlaubt in der Nähe von Personen (ohne Überflug von Menschenmengen).

  • A3: schwerere Drohnen → Flug nur weit entfernt von Wohngebieten und Personen.

Einschränkungen

  • Nachtflüge verboten.

  • Städtische Flüge eingeschränkt: in städtischen Gebieten verboten, außer mit spezieller Genehmigung.

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4. Drohnenregulierung für den professionellen Einsatz

Fernpiloten verwenden Drohnen für bezahlte Tätigkeiten: Inspektion, audiovisuelle Medien, Landwirtschaft, Logistik, Sicherheit.

Registrierung und Kennzeichnung

  • Registrierung ab 250 g.

  • Für Drohnen >800 g: spezielle Kennzeichnung + elektronische Kennung Remote ID.

Schulung

  • Theoretisches Zertifikat CATT (Certificat d’Aptitude Théorique Télépilote).

  • Praktische Schulung wird dringend empfohlen.

Kategorien

  • Offen: für einfache Missionen in freiem Gelände.

  • Spezifisch: komplexe Missionen (städtische Gebiete, Überflug von Infrastrukturen). Erfordert eine SORA-Risikoanalyse und eine DSAC-Genehmigung.

  • Zertifiziert: Transport von Personen oder Gefahrgut (noch in Entwicklung).

Zusätzliche Pflichten

  • Berufshaftpflichtversicherung obligatorisch.

  • Betriebshandbuch (Manex) + Sicherheitsverfahren.

5. Vergleichstabelle: Freizeit vs. professionell

Kriterium Freizeit Professionell
Registrierung Pflicht, wenn >250 g oder Kamera Pflicht ab 250 g
Zulassung Selten, außer >800 g Pflicht, wenn >800 g + Remote ID
Schulung A1/A3 online (kostenlos) CATT + praktische Ausbildung
Flugzonen Landschaft, freie Flächen Möglich in Städten mit Genehmigung
Versicherung Empfohlen Pflicht
Dokumente AlphaTango-Bescheinigung Manex + SORA + DSAC-Genehmigung
Beispi

6. Sanktionen bei Nichteinhaltung

  • Verwaltungsstrafen → mehrere tausend Euro möglich.

  • Beschlagnahmung der Drohne.

  • Zivil- und Strafrechtliche Haftung im Falle eines Unfalls.
    (Quelle: DGAC / drone-laws.com)

 

7. Neuigkeiten 2025 in der Drohnenregulierung

  • Remote ID verpflichtend für die Mehrheit der professionellen Drohnen (>800 g).

  • Reglementierte Entwicklung von landwirtschaftlichen Sprühdrohnen.

  • Stärkere europäische Harmonisierung, aber Frankreich behält spezifische Regeln für Flüge in städtischen Gebieten.

 

8. Schnelle Checkliste

Für Freizeitflüge:

Drohne <250 g → keine Registrierung, aber Einhaltung der Regeln
Drohne >250 g → AlphaTango + A1/A3-Schulung
Prüfung der Flugverbotszonen (Geoportail)

Für professionelle Missionen:

Registrierung von Betreiber + Drohne
CATT + praktische Ausbildung
Pflichtversicherung
DSAC-Genehmigung, wenn spezifische Kategorie
Remote ID, wenn >800 g

 

Fazit

Die Drohnenregulierung in Frankreich im Jahr 2025 basiert auf einem klaren Prinzip: je höher das Risiko, desto strenger die Auflagen.

  • Freizeitnutzer profitieren von einem einfachen Rahmen (offene Kategorie).

  • Profis müssen Genehmigungen, Schulungen und Versicherungen einplanen.